FAQs

Häufig gestellte Fragen

FAQs 0 - 6 Monate

Ab welchem Alter kann ich mit dem Abstillen meines Babys beginnen?*

Mutter- oder Folgemilch enthält alles, was Ihr Baby in den ersten sechs Monate braucht. Manche Mütter stellen jedoch fest, dass ihr Baby immer mehr Appetit hat und kaum noch zufrieden zu stellen ist, bevor es 6 Monate alt ist.
Nach 17 Wochen deuten folgende Anzeichen darauf hin, dass Sie langsam beginnen können, ihrem Baby zusätzlich zur gewohnten Fütterung mit Mutter- oder Folgemilch erste feste Nahrung* anzubieten: 

Nach dem Füttern scheint Ihr Baby noch hungrig zu sein.

Es schaut Ihnen beim Essen mit großer Aufmerksamkeit zu.

Ihr Baby kann bereits mit Unterstützung sitzen.


Das heißt nicht, dass Sie nun zwangsläufig mit der Entwöhnung beginnen müssen. Probieren Sie zunächst, ob sich Ihr Baby nicht mit etwas mehr Milch bei jeder Fütterung zufriedenstellen lässt, bevor Sie ihm erste feste Nahrung anbieten. Unter keinen Umständen sollten Sie bei einem Baby, das jünger als 17 Wochen ist, mit der Entwöhnung beginnen, da sich dadurch das Infektions- und Allergierisiko erhöhen kann.

Soll ich mein Baby nach Bedarf oder nach einem festen Plan füttern?

Wenn Sie Ihr Baby stillen oder mit dem Fläschchen füttern, ist es ideal, immer nach demselben Zeitplan zu füttern. Grundsätzlich helfen Routinen Babys, sich sicher und umsorgt zu fühlen.

 Wit welchen Speisen beginnt am besten die Entwöhnung?*

Die ersten Mahlzeiten Ihres Babys sollten ganz einfach, noch sehr flüssig und vor allem ungewürzt sein. Das Beste für den Anfang sind Babyreis oder Getreideflocken mit Mutter- oder Folgemilch so vermischt, dass eine halbflüssige Konsistenz entsteht. Auch eignen sich Obst- bzw. Gemüsepürees aus einer einzigen Sorte. Besonders beliebt sind Bananen-, Möhren- und Kartoffelpürees, die Sie mit dem Braun Stabmixer einfach herstellen können.


*Wann ein Baby bereit ist, feste Nahrung zu sich zu nehmen, ist individuell verschieden. Im Zweifelsfall fragen Sie unbedingt Ihren Kinderarzt.

FAQs 6 - 7 Monate

Woran erkenne ich, ob mein Baby genug Gewicht zunimmt?

Mütter sorgen sich verständlicherweise um ihr Baby und dessen Gewichtszunahme. Gleich nach der Geburt wird das Gewicht Ihres Kindes in einem Gewichts- und Längendiagramm festgehalten. Darin eingezeichnet sind bestimmte Kurven, die die Spannbreite normaler Gewichts- und Längenzunahme repräsentieren. Solange die Werte Ihres Kindes sich in diesem Rahmen bewegen, ist alles ganz normal. Bleibt Ihr Kind unterhalb des Minimums oder fällt seine Wachstumskurve stark ab, sollten Sie darüber mit Ihrem Kinderarzt oder Gesundheitsberater sprechen.

Soll ich Babynahrung selbst kochen oder lieber fertig kaufen?

Von Zeit zu Zeit braucht jeder aus praktischen Gründen einmal fertige Babynahrung. Aber es gibt keinen Grund, ständig darauf zurückzugreifen. Brei und Püree sowie andere Babynahrung können Sie ganz leicht zuhause selbst herstellen. Sie brauchen dafür neben normalen Küchenwerkzeugen vor allem Ihren Braun Multiquick Stabmixer MR 530 Baby. Damit können Sie gleich große Mengen an nährstoffreichen Zutaten verarbeiten und für mehrere Mahlzeiten einfrieren. So wissen Sie genau, woraus die Mahlzeit besteht und können sich sicher sein, dass sie keine unnötigen Zusätze wie Konservierungsstoffe enthält, die so ein kleiner Bauch einfach nicht braucht.

Brauche ich besondere Küchenhelfer zur Herstellung von Pürees?

Mit Ihrem Braun Multiquick Stabmixer MR 530 Baby können Sie alle Breis und Pürees selbst herstellen, die für Ihr Kind gut sind. Gerade am Anfang der Entwöhnung ist es sehr wichtig, dass die feste Nahrung ganz glatt verarbeitet wird. Da Ihr Baby selbst mit kleinen Klümpchen im Essen noch nicht umgehen kann, bergen Bröckchen in dieser Lebensphase Erstickungsgefahr.

Wenn Ihr Baby die Fähigkeiten entwickelt hat, mit festerer Nahrung umzugehen, können Sie mit dem Braun Multiquick Stabmixer MR 530 Baby auch zähflüssigere Pürees und grobere Breis herstellen. Für die Aufbewahrung im Tiefkühlschrank eignen sich entweder Eiswürfelbehälter mit Deckel oder spezielle Gefrierbehälter für Babynahrung.

 FAQs 7 - 9 Monate

Ab wann darf ich meinem Kind Milchprodukte geben?

Sobald Ihr Baby 6 Monate alt ist, können Sie beginnen, ihm Milchprodukte zu geben. Fügen Sie den Speisen nach und nach kleine Mengen Joghurt, Butter oder Frischkäse hinzu. Als Getränk oder gar Ersatz für Mutter- oder Folgemilch eignet sich Kuhmilch jedoch erst für Einjährige und ältere Kinder. Dabei sollten Sie Vollmilch verwenden, um für eine angemessene Kalorien- und Vitaminzufuhr zu sorgen.

Darf ich meinem Baby Kräuter und Gewürze zu essen geben?

Ein bisschen Pfeffer oder andere Gewürze am Tisch (nicht beim Kochen selbst!) zuzugeben, schadet nichts. Salz oder Zucker sollten Sie jedoch vermeiden. Kräuter sind dagegen eine gute Möglichkeit, das Essen interessanter zu gestalten, ohne es zu pikant zu machen. Viele Babys mögen Knoblauch, vor allem, wenn ihn auch ihre Eltern regelmäßig zu sich nehmen.

Ab wann darf mein Baby anfangen, selbständig zu essen?

Mit 6 Monaten können Babys ein Fläschchen halten oder nach einem Löffel greifen. Aber ohne Hilfe essen oder trinken können sie noch eine ganze Weile nicht. Die meisten Babys sind anfangs lediglich begeistert davon, nach dem Essen und den Utensilien zu grabschen. In der ersten Phase der Entwöhnung sollten Sie nur weiche Löffel zum Füttern verwenden. Babys neigen anfangs dazu, auf dem Löffel herumzumampfen, so dass sie ihren weichen Gaumen mit harten Plastik- oder gar Metalllöffeln verletzen könnten. Ein 15-monatiges Kleinkind sollte einen Löffel gut halten können. Möglicherweise hat es aber noch Probleme, ihn gleichmäßig vom Teller zum Mund zu führen, ohne dass dabei etwas herunterfällt. Loben Sie solche Anstrengungen trotzdem unbedingt!

FAQs 9 - 12 Monate

Soll ich meinem Baby die Zähne putzen?

Zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat beginnen die Zähne eines Kindes zu wachsen. Sie sollten von Anfang an zwei Mal täglich mit einer weichen Zahnbürste und einem kleinen Klecks fluorhaltiger Zahncreme geputzt werden.

Darf mein Baby Eier essen?

Ab dem 6. Lebensmonat dürfen Babys Eier essen, die gründlich durcherhitzt wurden und kein flüssiges Eigelb mehr enthalten. Einige wenige Babys reagieren allergisch auf Eier. Gibt es in Ihrer Familie bereits eine entsprechende Vorgeschichte oder eine Neigung zu Ekzemen, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Ihr Kind eventuell gefährdet ist. Sollte dies der Fall sein, beginnen Sie vorsichtig mit kleinen Mengen Eigelb, so dass Sie jede Reaktion darauf sofort mitbekommen. Hat Ihr Kind tatsächlich eine Eiallergie, stellen Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch und Sojaprodukte gute, alternative Eiweißquellen dar.

Wann soll ich damit aufhören, das Essen für mein Kind komplett zu pürieren?

Ab einem Alter von 7 oder 8 Lebensmonaten tolerieren oder mögen die meisten Babys bereits Essen mit kleinen Stückchen. Um sie daran zu gewöhnen, pürieren Sie die gekochte Babynahrung mit dem Braun Multiquick Stabmixer MR 530 Baby, und fügen einen kleinen Teil hinzu, den Sie nur grob stampfen. Nach und nach pürieren Sie dann die Nahrungsmittel immer weniger, bis Sie Ihren Stabmixer nur noch zum kurzen Durchmischen vor dem Servieren und natürlich bei der Zubereitung von Smoothies und Shakes benötigen.

FAQs 12 - 18 Monate

Wann darf mein Baby das essen, was der Rest der Familie isst?

Babys wollen dazugehören. Nach der Anfangsphase der Entwöhnung sollten sie deshalb die Mahlzeiten mit der ganzen Familie einnehmen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, die Ernährungsgewohnheiten aller auf den Prüfstand zu stellen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kohlenhydraten und wenig Zucker, Fett und Salz ist schließlich gut für alle.

Ihr Baby kann alles essen, was der Rest der Familie zu sich nimmt, solange Sie folgende Nahrungsmittel meiden:

  • Lebensmittel, denen extra Zucker oder Salz zugesetzt wurde (wobei nichts gegen eine gelegentliche süße Kleinigkeit spricht)
  • Nicht pasteurisierte Käsesorten wie Brie und Camembert sowie Blauschimmelkäse (diese vertragen Babys erst ab dem 1. Geburtstag)
  • Honig (ebenfalls erst ab dem 1. Geburtstag geeignet)
  • Ganze Nüsse (bis zum 5. Geburtstag ist die Erstickungsgefahr hoch)
  • Ganze Trauben (ab dem 1. Geburtstag besteht hier keine Erstickungsgefahr mehr)
  • Harte, 'scharfkantige' Nahrungsmittel könnten den Mund und Gaumen Ihres Babys verletzen

Mein Baby entwickelt sich immer mehr zum heiklen Esser. Was soll ich dagegen tun?

Alle Kleinkinder haben irgendwann eine Phase, in der sie Lebensmittel verweigern. So kann es sein, dass sie plötzlich nur noch bestimmte Speisen essen wollen. Das geht normalerweise vorüber, ist aber bei manchen Kindern ausgeprägter als bei anderen. Angst vor unbekannten Lebensmittel kann bis ins 2. Lebensjahr hinein ein primitiver Überlebensmechanismus sein. Er verhindert, dass sich ein Kleinkind auf seinen Expeditionen im eigenen Heim mit gefundenen Lebensmitteln selbst vergiftet.

Beim ersten Versuch mit etwas Neuem kann es durchaus sein, dass Ihr Baby wenig begeistert ist oder das Essen verweigert. Geben Sie nicht gleich auf. In dieser Entwicklungsphase ist das meist eine ganz normale Reaktion. Manchmal muss ein Kind etwas mehrfach probieren, bevor es Gefallen daran findet. Es kann helfen, wenn Ihr Kind Ihnen beim Essen zuschauen und mal etwas davon probieren darf. Es vertraut ja darauf, dass das, was Sie essen, ungefährlich ist.

Möglicherweise isst Ihr Kleinkind weniger als Gleichaltrige, entwickelt sich aber ansonsten ganz normal. Dann nimmt es genau die Menge Nahrung zu sich, die für es richtig ist.

Ab welchem Alter darf ich meinem Kind gelegentlich etwas Süßes geben?

Innerhalb einer ausgewogenen Ernährung, in der alle Nahrungsmittelgruppen (also Kohlenhydrate, Obst Gemüse, Milch, Joghurt, Fleisch und Fisch) vorkommen, ist eine kleine Menge Zucker vollkommen in Ordnung. Süße Leckereien - besonders gezuckerte Getränke - sollte es aber nicht zwischen den Mahlzeiten geben. So isoliert schaden sie den Zähnen noch mehr. Außerdem sollten Sie Süßigkeiten nie anstelle einer Mahlzeit geben, nach dem Motto „Damit das Kind überhaupt etwas isst“. Das wäre ein falsches Signal. Die Entwöhnung dient ja gerade dazu, dem Kind zu zeigen, dass es auch andere Sachen außer süßer Milch gibt, die gut zu essen sind. Natürlich müssen Sie aber nicht auf Geburtstagskuchen oder Ähnliches verzichten.

 FAQs 18 - 24 Monate

Wieviel Kohlenhydrate braucht mein Kleinkind pro Tag?

Ein Kleinkind, das aktiv ist und schnell wächst, braucht eine ausgewogene Ernährung, die es mit der entsprechenden Energie versorgt. Jede Mahlzeit und jeder Snack sollten also stärkehaltige Produkte enthalten. Dafür kommen Brot, Frühstücksflocken, Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Couscous in Frage. Nutzen Sie verschiedene Nahrungsmittel. Bieten Sie heute Vollwert- oder Vollkornprodukte an; bringen Sie morgen Pitabrot oder andere Erzeugnisse aus Weizen auf den Tisch.

Wie wichtig sind Ballaststoffe für die Ernährung meines Kleinkinds?

Ballaststoffe sind wichtig, aber bei einer normalen, gesunden Ernährung brauchen Sie keine extra angereicherten Produkte zu verwenden. Die meisten Ballaststoffe in Kindernahrung stammen aus Getreide, Obst und Gemüse. Leidet Ihr Kind unter Verstopfung, sollten Sie zuerst schauen, ob es genug trinkt und dann ggf. den Rat Ihres Arztes suchen, bevor Sie mit einer Ernährungsumstellung beginnen.

Muss ich alle Speisen für mein Kleinkind zerkleinern oder pürieren?

Manche Lebensmittel bedeuten für ein Kleinkind Erstickungsgefar. Dazu gehören ganze Trauben, ganze Kirschtomaten und ganze Nüsse. Beim Verzehr dieser Lebensmittel sollten Sie Ihr Kind genau beobachten. Andererseits werden Sie überrascht sein, mit wievielen Nahrungsmitteln Babys umgehen können, sobald sie ihre ersten Zähne haben (ab dem 9. bis 12. Monat). So wird ein 12- bis 18-Monate altes Kind sicher interessantere Speisen ausprobieren wollen, als immer nur Brei oder Püree – trotz seiner vermutlichen Vorliebe für Smoothies und Suppen.

 FAQs 24 - 36 Monate

 

Wieviel sollte mein Kind bei den Mahlzeiten essen?

Das ist bei jedem Kind und von Tag zu Tag individuell verschieden. Sie sollten jedoch im Laufe der Zeit immer mehr Essen anbieten. So finden Sie selbst heraus, wieviel Ihr Kind essen möchte. Solange es normal wächst und gedeiht, wissen Sie, dass es genug Nahrung zu sich nimmt. Wenn sein Gewicht unterhalb des Minimums im Wachstumsdiagramm fällt, sollten Sie einen Kinderarzt oder Gesundheitsexperten konsultieren. Dadurch stellen Sie sicher, dass Ihr Kind das Richtige in der benötigten Menge isst. Allgemein gesprochen sollte jede Mahlzeit zu einem Drittel aus stärkehaltigen Kohlenhydraten (z.B. Brot, Nudeln, Kartoffeln oder Reis), einem Drittel Obst oder Gemüse und einem weiteren Drittel Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten bestehen. In diesem Entwicklungsstadium sollte Ihr Kind ein herzhaftes Hauptgericht und ein süßes Dessert mit Früchten, Joghurt oder einen Milchpudding bekommen.

Soll ich meinem Kind Fruchtsaft zu den Mahlzeiten geben?

Gut verdünnt sind Fruchtsäfte kein Problem. Sie sind für viele Kinder dank der enthaltenen Vitamine sogar sehr gut. So hilft Vitamin C bei der Eisenaufnahme. Allerdings besteht die Gefahr, dass Ihr Kind sich an den Fruchtsäften sozusagen satt trinkt und dafür dann weniger Nahrhaftes isst. Probieren Sie, Ihrem Kind abwechselnd ein Glas Wasser und dann wieder stark verdünnten Fruchtsaft zu geben.

Mein Kind will kein Gemüse essen. Was kann ich dagegen tun?

Ihre Haltung zum Essen ist der Schlüssel für die Nahrungsvorlieben, die Ihr Kleinkind nicht zuletzt dadurch entwickelt, dass es Ihr Verhalten imitiert. Stellen Sie also sicher, dass der Rest der Familie viel Gemüse zu sich nimmt. Solange Ihr Kind eine große Vielfalt verschiedener Nahrungsmittel isst, darf es ruhig gelegentlich mal etwas nicht mögen. Sie als Eltern müssen nur konsequent sein und es immer wieder versuchen. Bloß, weil Ihr Kind jetzt etwas nicht essen möchte, sollten Sie nicht glauben, dass das unveränderlich sei. Bieten Sie diese Nahrungsmittel immer wieder an, als sei das ganz normal. Geben Sie Ihrem Kind nie das Gefühl, dass es Aufmerksamkeit – in welcher Form auch immer – erzwingen kann, indem es z.B. etwas nicht isst. Loben Sie es lieber, wenn es dann doch mal ein wenig Gemüse isst. Das kann äußerst hilfreich sein. Außerdem ist es gut möglich, dass Ihr Kind allein durch die Tomaten und Zwiebeln, die Sie bei der Zubereitung von vielen Gerichten verwenden, bereits mehr Gemüse zu sich nimmt, als Ihnen bewusst ist.

 

 

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